Maico 250cm³ 1969 Rolf Hässig Motocross Museum
Maico 250cm³ 1969 Rolf Hässig Motocross Museum
Maico 250cm³ 1969 Rolf Hässig Motocross Museum
Maico 250cm³ 1969 Rolf Hässig Motocross Museum
Maico 250cm³ 1969 Rolf Hässig Motocross Museum
Maico 250cm³ 1969 Rolf Hässig Motocross Museum
Maico 250cm³ 1969 Rolf Hässig Motocross Museum
Maico 250cm³ 1969 Rolf Hässig Motocross Museum
Kramer-Maico 400cm³ 1974 Rolf Hässig Motocross Museum
Maico 250cm³ 1969 Rolf Hässig Motocross Museum

Maico 250cm³ – 1969

Adolf Weil (25. Dezember 1938 – 12. Mai 2011) war der erfolgreichste Motocrossfahrer der Bundesrepublik Deutschland.

1973 wechselte Weil in die 250cm³-Klasse, in der er mit drei GP-Siegen Vizeweltmeister hinter dem Schweden Hakan Anderssen wurde. Neben seinen internationalen Erfolgen brachte es Weil auch auf insgesamt 14 nationale Motocross-Meisterschaften, ebenso gewann er 1973 die amerikanische Trans-AMA-Meisterschaft. Als Würdigung seiner Erfolge und Verdienste um den Sport erhielt Adolf Weil 1976 aus den Händen des deutschen Bundespräsidenten das «Silberne Lorbeerblatt» die höchste Auszeichnung, die der deutsche Sport zu vergeben hat.

Adolf Weil

Technische Daten

Museum-Nr.
58

Baujahr
1969

Hersteller
Maico, Deutschland

Motor
Maico Einzylinder Zweitakt-Motor

Volume
250cm³

Gewicht
98 kg

Firmengeschichte Maico

In den 30er-Jahren beschlossen die Brüder Willhelm und Otto Maisch, der starken deutschen Konkurrenz zu trotzen und BMW, DKW und Zündapp mit einem eigenen Motorradwerk zu konfrontieren. Die ersten Silben des Firmennamens Maisch Company lieferten die Markenbezeichnung der zukünftigen Produkte «MAICO».

Den grossen Durchbruch im Strassenrennsport schaffte Maico nicht, obwohl in den 1970er Jahren noch beachtliche Erfolge errungen wurden.

Dafür im Motocross-Sport, als 1957 die 250cm³ Motocross-Europameisterschaft eingeführt wurde, schickte Maico die Spitzenfahrer Fritz Betzelbacher und Willi Österle in die Rennen, die sich auch den Titel und den zweiten Platz holten. Eine Weltmeisterschaft gab es noch nicht.

Die Firma Maico genoss in den 1960er- und 1970er-Jahren einen legendären Ruf mit ihren hochstehenden Motocross-Motorrädern, die den Erfolg des Unternehmens durch eine Vielzahl von Siegen in dieser Sportart begründeten.

Fritz Betzelbacher, Willy Österle, Otto Walz, Gerhard Stauch, Willy Bauer, Adolf Weil und Egbert Haas trugen zwischen 1956 und 1979 mit ihren Titelgewinnen zum legendären Ruf der Maschinen aus. Mit Motorrädern der Marke Maico wurden unter anderem 55 Deutsche Meisterschaften, eine Europa-Meisterschaft und fünf WM-Vizemeisterschaften errungen.

SYND 19-5-69 250CC
CHAMPIONSHIP MOTOCROSS